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Outreach Events

International Summer Science School Heidelberg (ISH) 2007 - Besuch am EMBL Heidelberg

Heidelberg, 18. -20. Juli 2007

British flag

Idee und Hintergrund
Der Wissenschaftliche Beirat
Organisation
Finanzierung
Teilnahmebedingungen
Das Programm an den Instituten

Idee und Hintergrund

Im Jahr 1996 führte die Stadt Heidelberg in enger Zusammenarbeit mit renommierten Forschungseinrichtungen wie dem EMBL, dem Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung, dem Zentrum für Molekularbiologie Heidelberg, Instituten der Universität Heidelberg sowie dem Deutschen Krebsforschungszentrum erstmals die "International Summer Science School Heidelberg" – kurz ISH – durch. Die Idee der International Summer Science School Heidelberg geht auf das International Summer Science Institute des Weizmann-Instituts in Rehovot zurück. Das dortige Konzept zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und des internationalen Austauschs wurde von Frau Oberbürgermeisterin Beate Weber aufgegriffen und nach Heidelberg geholt.

Im Rahmen der International Summer Science School Heidelberg erhalten seit 1996 bis zu 18 naturwissenschaftlich begabte und herausragende Abiturientinnen und Abiturienten aus Heidelbergs Partnerstädten Bautzen, Cambridge, Kumamoto, Montpellier, Rehovot und Simferopol die Möglichkeit, während eines vierwöchigen Praktikums u.a. in den Bereichen Biologie, Biochemie, Bioinformatik, Molekularbiologie und Kernphysik unter der Anleitung renommierter Wissenschaftler erste Einblicke in die Welt der Forschung zu bekommen und gleichzeitig etwas über die Stadt Heidelberg und das Gastgeberland Deutschland zu erfahren.

Neben den Institutionen, die im Wissenschaftlichen Beirat der ISH vertreten sind, erklären sich je nach den Interessengebieten der jeweiligen Bewerber/innen immer auch andere Forschungseinrichtungen bereit, einen Praktikumsplatz für eine/n ISH-Teilnehmer/in zur Verfügung zu stellen. Das EMBL organisiert bereits traditionellerweise einen gemeinsamen Einführungs-Workshop für alle Teilnehmer/innen.

Der Wissenschaftliche Beirat

Aufgrund des stark gestiegenen Interesses am Programm der International Summer Science School Heidelberg wurde 2001 nach fünf Jahren erfolgreicher Durchführung auf Betreiben von Oberbürgermeisterin Beate Weber der "Wissenschaftliche Beirat der International Summer Science School Heidelberg" ins Leben gerufen. Aufgabe dieses neu geschaffenen Gremiums ist es, die wissenschaftliche Betreuung der International Summer Science School kontinuierlich zu fördern. Konkret bedeutet dies die Festlegung der inhaltlichen Schwerpunkte sowie der Leitlinien zur Durchführung der ISH, die Auswahl der Praktikums- und Laborplätze für die Teilnehmer/innen, die Suche von wissenschaftlichem Begleitpersonal sowie die finanzielle Unterstützung des Programms.

Der Wissenschaftliche Beirat besteht aus je einem Vertreter des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Max-Planck-Instituts für Kernphysik, des Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung, der European Life Scientist Organisation, des Zentrums für Molekulare Biologie (ZMBH), des Biochemie-Zentrums Heidelberg (BZH) sowie der Institute für Zoologie und für Pflanzenwissenschaften der Universität Heidelberg.

Organisation

Den organisatorischen Rahmen der International Summer Science School Heidelberg stellt das Referat der Oberbürgermeisterin / Internationale Beziehungen und Städtepartnerschaften. Vom Flughafentransfer über das kulturelle Programm bis hin zu Ausflügen in die nähere Umgebung – die organisatorischen Fäden der ISH laufen bei der Stadt Heidelberg zusammen. Denn selbstverständlich darf es bei einem solch anspruchsvollen Praktikumsprogramm auch an einem gemeinsamen Rahmen- und Freizeitprogramm nicht fehlen. Auf diese Weise lernen die ISH-Teilnehmer/innen Deutschland und ihre Partnerstadt Heidelberg kennen.

Finanzierung

Im Rahmen der Förderung des internationalen Jugendaustausches und des wissenschaftlichen Nachwuchses aus den Partnerstädten wird die ISH finanziell von der Stadt Heidelberg getragen und sowohl personell als auch materiell durch die beteiligten Institute unterstützt. Das Max-Planck-Institut für Kernphysik, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) vergeben darüber hinaus Stipendien für die ISH-Teilnehmer/innen. Die Teilnehmer/innen der International Summer Science School übernehmen in der Regel die Anreisekosten selbst und bezahlen für ihren Aufenthalt in Heidelberg einen Eigenbeitrag von 300 Euro. Darin sind die Kosten für Unterbringung und Programm bereits enthalten.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnehmer/innen der ISH sollen aus einer von Heidelbergs Partnerstädten stammen, ihre Schulzeit mit dem Abitur bzw. einem vergleichbaren Abschluss beendet und ein mögliches Hochschulstudium in der Regel noch nicht begonnen haben. Sie sollen über sehr gute Leistungen im naturwissenschaftlichen Bereich verfügen und sehr gute Englischkenntnisse mitbringen. Die Teilnehmer/innen werden von den Schulen in Zusammenarbeit mit deren nationalen und lokalen Verwaltungsbehörden vorgeschlagen und gemäß ihren besonderen fachlichen Interessen auf die Praktikastellen an den Heidelberger Instituten verteilt.

Aus jeder Partnerstadt werden bis zu drei Teilnehmer/innen zugelassen.

Das Programm an den Instituten

Das wissenschaftliche Programm basiert auf einer vierwöchigen wissenschaftlichen Projektbearbeitung, die sich aus einem dreiwöchigen Praktikum an einem der oben genannten Wissenschaftlichen Institute und einer gemeinsamen Woche in einem Lehrlabor eines Instituts zusammensetzt. Durchgeführt werden die Projekte unter Anleitung qualifizierter Wissenschaftler (Tutoren). Verlauf, Zielsetzung und erwarteter Abschluss dieser Aufgaben werden vorher durch die Tutoren/innen besprochen und erklärt. Im Rahmen des wissenschaftlichen Begleitprogramms werden unter anderem Besuche von Großforschungseinrichtungen durchgeführt.

Jede/r Teilnehmer/in muss bis zum Ende der ISH einen Bericht über den Aufenthalt anfertigen und an seine/n Tutor/in und die Stadt Heidelberg übergeben.

Programm (pdf)